Vereinsgeschichte

 

 

Die Vereinsgeschichte von Zehlendorf 1888 (im Jahr 1958 aktualisiert von Dr. Wasner)

 

Die Geschichte des Vereins zerfällt im Wesentlichen in vier Abschnitte.

Bis zum Jahre 1888 bestand in Zehlendorf bei etwa 300 Einwohnern eine freie turnerische Vereinigung, die aber nur vegetierte, da sie keinem Verband angehörten und ihr damit die unerlässlichen  Anregungen fehlten. Diese Vereinigung sollte 1888 wegen zu geringer Beteiligung der Mitglieder an den turnerischen Übungen aufgelöst werden. Da fassten einige beherzte Mitglieder am 2.Juli 1888 den Entschluss, den Versuch zu machen, im Ort einen satzungsmäßigen Turnverein zu gründen, der der Deutschen Turnerschaft angeschlossen werden sollte. Der 2. Juli 1888 ist mithin der eigentliche Geburtstag unseres Vereins. An diesem Tage wurde aus der bis dahin bestehenden Turnvereinigung der Zehlendorfer Turnverein.

 

Sein erster Vorsitzender war der Kaufmann Oskar von Kasteloott .

Dem ersten Vorstand gehörten ferner der Maurermeister Oswald Maschke, der Teegroßhändler Percey Marzetti, ein Engländer, der Lehrer Julius Kirsch und der Kaufmann Karl Dümchen an.

Bei seiner Gründung zählte der Zehlendorfer Turnverein nur 48 Mitglieder, im Jahre 1900, also bei Eintritt in das 20. Jahrhundert, 114 und bei Ausbruch des ersten Weltkrieges im August 1914 etwa 150 Mitglieder.

 

An die Deutschen Turnfeste, die Kreis- und Gauturnfeste, die Turnfahrten, die Winterbälle und Kostümfeste im „Kaiserhof“ denken die alten Mitglieder,  die ihrem Verein nun schon mehr  als ein halbes Jahrhundert angehörten, noch heute oft und gern zurück. Am 2. September 1888 fand die erste Turnfahrt statt, die nach den Havelbergen und nach Schildhorn führte. Der erste Vorsitzende ritt an der Spitze der fröhlichen Wanderer, ein Bild, was wir uns heute kaum noch vorstellen können, zumal ja der schöne Brauch der Turnfahrten in unserm Verein nicht mehr gepflegt wird.

 

Am 25. Januar 1889 wurde der Schriftsteller Paul Kunzendorf, der Vater unseres heutigen Ehrenmitgliedes Franz Kunzendorf, zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Amt hat Paul Kunzendorf von 1889 bis 1919, also 30 Jahre  geführt. 19 Jahre lang war er Gauvertreter des Havelländischen Turngaues. Nach seiner Amtsniederlegung ernannte ihn unser Verein zum Ehrenvorsitzenden und die Deutsche Turnerschaft überreicht ihm eine Ehrenurkunde, die höchste Auszeichnung, die nur in seltenen Fällen an Männer verliehen wurde, die sich ganz besonders um die Turnsache verdient gemacht haben.

 

Mit dem Jahre 1919 beginnt die zweite Epoche unseres Vereins. Sie dauerte nur fünf Jahre und ist gekennzeichnet durch den Zusammenschluss des Zehlendorfer Turnvereins mit dem 1911 gegründeten Sportclub Zehlendorf, die neue Vereinigung, die sich den Namen „Zehlendorfer Turn –und Sportverein von 1888 e.V.“ beilegte. Sie wählte als ersten Vorsitzenden Karl Harder vom alten Zehlendorfer Turnverein und als seinen Vertreter Paul Lahndt vom alten Sportclub Zehlendorf.

 

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Karl Harder (4. von links) vor dem Eingang zum Jahn - Ehrenmal

 

 

In dieser Zeit kaufte der Verein auf Betreiben von Karl-Harder das beinahe 32000qm große Grundstück an der Sven-Hedin-Strasse. Sogleich nach dem Erwerb wurde auf dem Brachlande damit begonnen eine Sportplatzanlage zu schaffen. Dank der Arbeit des Vorstandes und der Opferwilligkeit der Mitglieder  wurde es damals möglich,  zwei Drittel der heutigen Anlage herzustellen.

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1922: Anläßlich der Platzeinweihung ein Dauerlauf um die Aschenbahn

 

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Die Vereinsanlage in den 30iger Jahren

 

Die in unserem Verein in dieser Weise geschaffene Vereinigung von Turnen und Sport wurde leider durch den Kampf der Verbände gegen den Willen  der Mitglieder  für längere Zeit zerrissen. Im Jahre 1924 spaltete sich die Sportabteilung ab und bezog unter dem Namen „Sportverein Zehlendorf“ die Aschenbahn auf dem heutigen Ernst-Reuter-Sportfeld. Damit beginnt der dritte Abschnitt der Vereinsgeschichte.

 

Beiden Teilen war bei diesem Auseinandergehen nicht wohl. Die Trennung war jedoch nicht zu verhindern. Dennoch blieb das Verhältnis zwischen dem „Turnverein“, der den Namen Z 88 behielt und dem „Sportverein“ ein gut nachbarliches.

 

In der Zeit der Trennung von 1924-1947 entwickelten sich beide Vereine gemäß ihren Grundprinzipien jeweils mehr nach der turnerischen bzw. sportlichen Seite hin. Leistungsmäßig wurde der Turnverein ganz groß im Faustball und zeigte beachtliche Leistungen in der Gymnastik, insbesondere in der Frauen- und Kindergymnastik. Der Sportverein hielt den Leistungsstand der Leichtathletikabteilung und führte die Hockeyabteilung zu besonderen Erfolgen.

 

In diesen Jahren der Trennung tauchte im Turnverein der Gedanke auf, auf unserem Grundstück Tennisplätze anzulegen. Wie bei allen Neuerungen zeigte sich auch hier auf einzelnen Seiten zunächst heftiger Widerstand. Erst nachdem sich die Überzeugung durchgesetzt hatte, dass sich der Verein auf diese Weise eine bleibende Einnahme für die Durchführung seiner idealen Ziele schaffte, war es im Jahre 1930 möglich, sechs Tennisplätze anzulegen und eine Tennisabteilung zu bilden.

 

Zur 50-Jahr-Feier, 1938 sollte die Mitgliederentwicklung des Vereins betrachtet werden. Im Gründerjahr 1888 hatte der Verein 48 Mitglieder, 10 Jahre später hatte sich die Mitgliederzahl verdoppelt. Die Vorkriegshöchstziffer von 172 Turnern wurde 1903 erreicht. Danach ließ die Turnfreudigkeit nach. 1913 waren es 133 und bei Kriegsausbruch 155 Turner, die fast vollzählig ins Feld zogen.

1919 zählte der Verein, nachdem er den „Sportclub Zehlendorf“ aufgenommen hatte  350 Mitglieder. Jetzt kam Bewegung in die Mitgliederzahlen:  1923 ein Anstieg auf 558, 1924 auf 891 und 1928 auf 960 Mitglieder. Ende 1932 besaßen etwa 1200 die Mitgliedschaft des Vereins, 1934 konnte die Zahl auf 1300 gesteigert werden dank unermüdlicher Werbung und 1935 hatte man 1660 Turner und Sportler.

1936 schien die Zahl auf die Zweitausend zuzugehen, da man sich einer sehr starken Jugendabteilung erfreute. Doch im Herbst dieses Jahres kam die „Einreihung der 10- bis 14 jährigen Jungen und Mädel in die Staatsjugend“  - ein Aderlass von 600 Jungen und Mädel, der die Zahl auf 1280 Mitglieder schrumpfen ließ. Zum Jubiläum 1938 ging man dank Werbemaßnahmen auf die 1400 zu. Werbespruch dieser Tage:

„Gesunder Körper für Kind, Mann und Frau

Durch Leibesübungen im  Z. T. S. V.“

 

 Das alles zerschlug der Krieg. Nach seinem Ende wurde unser Sportplatzgelände auf viele Jahre beschlagnahmt. Unserem Ehrenmitglied Olkers ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass in dieser Zeit der Platzanlage trotz der Beschlagnahme so viel Pflege zuteil wurde, wie es überhaupt nur möglich war. (Zur Beschlagnahme und Wiedereröffnung des Geländes siehe weiter unten "Die Einweihungsfeier")

 

Der vierte Teil der Vereinsgeschichte  beginnt mit dem 26.12.1946. An diesem Weihnachtstage fanden sich  in Erinnerung an die früheren Weihnachtskneipen unter Karl Harder und seinen Vorgängern  ein paar alte Turner und Sportler zwanglos in einem beschlagnahmten Restaurationsgebäude ein. Dabei kam unser Ehrenmitglied Breidenbach auf mich, den Unterzeichner mit der Frage zu, ob wohl die Sportler bereit seien, daran mitzuhelfen, einen neuen Verein zu gründen. Ich konnte nur sagen, dass die Sportler dies begrüßen würden, und dass ich darüber hinaus glaube, dass eine Wiedervereinigung von Turnen und Sport gerade in Zehlendorf besonders populär werden würde. Wir schufen einen von der Besatzungsmacht geforderten Antragsausschuss für die Wiederherstellung des Vereins und beantragten die Lizenz, die uns schließlich gewährt wurde. So konnten wir Anfang Juli 1947 die Mitglieder zusammenrufen um zu versuchen,  den Verein neu zu gründen. Wie schwer es für uns war, mag man daraus ersehen, dass von den etwa 2600 Mitgliedern, die beide Vereine bei Beginn des zweiten Weltkrieges in ihren Listen führten, nur 162 (darunter ein Jugendlicher) der Einladung Folge leisteten. Der neu gewählte Vorstand fand in den ersten Wochen und Monaten von den einzelnen Abteilungen nicht viel vor.

 

Zunächst wurde der Neuaufbau der Tennisabteilung gefördert, von der sich ein Teil der alten Mitglieder am schnellsten wieder einfand. Auch die Angehörigen der Hockey-, Faustball- und Basketballabteilung kamen schließlich allmählich wieder zusammen,  während es doch großer und langer Anstrengungen bedurfte, die Leichtathletik- und Handballabteilung wieder auf die Beine zu bringen. Besonders schwer hatten wir es bei der Leichtathletik, weil dort tatsächlich der Stamm  der leistungsstarken Mitglieder durch den Krieg bis auf ganz wenige Kameraden ausgefallen war. Der Vorstand setze sich daher zur Aufgabe,  zunächst die andern Abteilungen einigermaßen in Ordnung zu bringen, um dann endlich ab 1951 unter Aufwendung größter Mittel und mit sehr viel Idealismus von der Jugend her eine neue Leichtathletik aufbauen zu können, die jetzt durch ihre von den Jugendlichen erzielten  großartigen Erfolge bereits von sich hören lässt. In diese Zeit fallen auch die Anstrengungen unserer Tennisabteilung, sich ein Clubhaus inmitten der Tennisplätze zu schaffen.

tl_files/verein/bilder/Chronik/Tennis-Clubhaus.jpg Clubhaus inmitten der Tennisplätze

 

Der aufopfernden Arbeit und der Hilfsbereitschaft einzelner Mitglieder der Abteilung gelang es, einen modernen Bau zu errichten, der überall von sich reden macht. Zum Schluss sei festgehalten, dass man uns zwei Dinge in der Vereinsgeschichte nicht absprechen kann, nämlich einmal, dass wir ein Amateurverein reinsten Wassers geblieben sind, und zum anderen, dass wir uns immer um die Erfüllung der höchsten Aufgabe eines Sportvereins - um die Pflege der Jugend - aufrichtig bemüht haben.

 

Groß waren die Aufgaben, die in den vielen Jahrzehnten zu bewältigen waren. In steter, ruhiger und gewissenhafter Arbeit haben sich immer wieder Mitglieder gefunden, die in jahrelanger Opferwilligkeit dem Verein die Wege wiesen, die zu dem bisherigen Aufbau erforderlich waren. Allen diesen Idealisten  sei an dieser Stelle danke gesagt.

 

Ehrendenkmal

Während des 1. Weltkriegs wurden 155 Vereinsmitglieder zum Kriegsdienst eingezogen, 21 davon kehrten nicht mehr zurück. An die gefallenen Vereinsmitglieder, auch des 2. Weltkriegs, erinnert das Ehrenmal, welches sich  neben dem Kinderspielplatz befindet. Gottfried Puhlmann, auch heute noch ein bekanntes Bauunternehmen in Zehlendorf, stiftete das Ehrenmal auf unserem Vereinsgelände. Am 19. November 1922 wurde es eingeweiht.

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Quelle : Dr. Wasner im Vereins- Nachrichten Heft 31 Berlin    April/September 1958

 

Die Geschichte zur "Einweihungsfeier" des Stadions

Sportvereine waren vom alliierten Kontrollratsgesetz verboten

Wenn man die paar Natursteinstufen zu unserem Stadion hinunter steigt, kann man unten rechts ein Datum entdecken in Stein gemeißelt: 10.6.1951 Nanu, der Verein ist doch von 1888. Stimmt schon, lässt aber die Auswirkungen des letzten deutschen Krieges außer acht. Diesen hatte unsere Anlage recht glücklich überstanden, doch dann wurde entfremdet. Sportvereine waren laut alliiertem Kontrollratsgesetz verboten. Auf unserem Platz tummelte sich die „Sport-Gruppe Zehlendorf-Nord“. Der Saalanbau an das alte Vereinsheim diente als Lebensmittel – Vorratslager, Lastwagen fuhren hin und her.

 

Wir hatten unsere Anlage behalten und nach Wiederzulassung der Vereine im Jahre 1948 konnte der Aufbau beginnen. Der Rasen grünte wieder, die Tribünen wurden gerichtet und eine moderne Aschenbahn angelegt, schwarz natürlich, aus richtiger Asche. Die Einweihung war dann allerdings erst am 22.Mai 1952 mit einem großen Sportfest.

 

Im Innenraum waren in Reih und Glied die Abteilungen des Vereins aufmarschiert, es roch noch sehr nach Turnerbund .Dann folgten die Vorführungen. Beeindruckend die Röhnräder – kann aber auch an diesem einen Mädchen (damals noch „Fräulein“ genannt) gelegen haben....

 

Der absolute Höhepunkt für die cirka 3000 Zuschauer (nur noch einmal überboten 1976 beim Damen – WM – Hockeyfinale mit cirka 8000 Zuschauern) war der 1500-m-Lauf. Hier sollte die Spitzentauglichkeit der neuen Aschenbahn bewiesen werden.

 

Günther Dohrow vom SCC, damals einer der besten deutschen Leichtathleten, wollte über diese Distanz einen neuen Rekord aufstellen. Aber, wie erwähnt, war er ja vom SCC. Wir waren doch aber Z  und so war der Jubel groß, als vom Start weg ein Läufer mit dem Z auf der Brust die Spitze nahm. Von dem vermeintlichen Meister hingegen war nichts zu sehen, als unser Star wie der sichere Sieger in die zweite Runde einbog und dann – plötzlich stehen blieb. Dohrow gewann dann doch und verbesserte den deutschen Rekord, aber unser Beifall hielt sich in Grenzen, denn eigentlich hätte doch unser Mann gewonnen, der war ja bis zu seinem Stillstand viel schneller gewesen.

Fachleute, die es auch damals schon gab, wollten uns dann hinterher erzählen, unser Läufer sei für Dohrow nur der „Hase“ gewesen. „Pacemaker“ heißt so etwas wohl heute.

 

 

Die Jahre 1988 bis 2013 bei Z 88

Je nach Interesse, Begabung, Möglichkeit betreiben unsere Mitglieder Sport als geselliges Beieinander und dem körperlichen Wohlbefinden dienend. Oder sie verfolgen bestimmte sportliche Ziele, die sie im Rahmen des Vereins erreichen wollen. Eine wichtige Zielsetzung unseres Vereins ist es, allen Mitgliedern dafür ein optimales Umfeld zu bieten.

 

Z 88 als „Mehrspartenverein“ bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und körperlichen Ertüchtigung auch für diejenigen, die nicht im Leistungssport aktiv sein wollen oder können. Deshalb ist in unserem Verein seit vielen Jahren in den verschiedenen Abteilungen neben dem Leistungssport  verstärkt Gewicht auf ein möglichst breites Sportangebot gelegt worden. Kooperationsvereinbarungen mit Schulen und regelmäßige Feriencamps auf dem Vereinsgelände sind dazu gekommen, denn die Jugendarbeit ist unserem Verein besonders wichtig.

 

Besonderen Anteil daran, dass unser Verein erfolgreich „laufen“ kann, haben die vielen ehrenamtlich Engagierten. Der Appell an unsere Mitglieder, sich ehrenamtlich zu engagieren, findet sich deshalb auch regelmäßig in den Ansprachen und Texten der Vorstandsmitglieder. K.-H. Holm trifft mit seinen Worten sicherlich den Kern: „Die ehrenamtliche Tätigkeit ist das wichtigste Kapital des Sportvereins. Sie sichert die Vereinsexistenz und unsere Unabhängigkeit und lässt uns unsere Ziele verwirklichen.“

Aber was wären die Ehrenamtlichen ohne die hauptamtlich Tätigen in unserem Verein? Sie, die Geschäftsführer, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Platzwarte, aber auch Trainer und Übungsleiter garantieren mit ihrem Einsatz, der teilweise weit über die vertraglichen Vereinbarungen hinausgeht, eine gute, zuverlässige und kontinuierliche Arbeit in allen Bereichen.

 

Der Neubau unseres Vereinshauses  wurde 1994 fertig gestellt und bietet neben Fitnessraum, Gymnastikbereich, diversen Umkleideräumen auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste. Der Gastronomiebereich wurde wesentlich vergrößert. Der Bau kostete 4,5 Mio DM. Die Rückzahlung des Darlehens wird den Verein noch einige Jahre belasten. Da zur Finanzierung des Hauses eine Umlage von den Mitgliedern geleistet werden musste, gab es damals leider eine akute Austrittswelle. Von ca. 2200 Mitgliedern schrumpfte die Zahl auf ca. 1600.

 

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Der Neubau kurz vor dem Richtfest (Juni 1994)

 

Seit Anfang der neunziger Jahre bietet Z 88 ein Fitness- und Gesundheitsprogramm an und hat sich damit im Landessportbund eine herausragende Stellung verschafft. Mit der Einführung des Kursprogramms hat der Verein eine Öffnung nach außen vollzogen.

Im Jahre 1999 verabschiedete sich Hans-Werner Müller nach 30jähriger Tätigkeit als Vorsitzender des Vereins. In seiner Abschiedsrede betonte er  noch einmal die große Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit im Vorstand und in den Abteilungen.

Das Ziel des neuen Vorstands unter dem Vorsitz von Norbert Knaul, im Jahr 2000 wieder ca. 2000 Vereinsmitglieder zu haben, wurde bereits Ende 1999 deutlich erreicht. Ende des Jahres 2002 trat Norbert Knaul zurück. Nach einem Jahr ohne Vorsitzenden folgte Anfang 2004  Jürgen Streichhan in das Amt nach. Seit dem Jahr 2005 ist Herbert. Düker Vorsitzender des Vorstandes von Z 88.

Seit dem Jahr 2000 ist Z 88 mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Diese wurde über die Jahre laufend verbessert und aktualisiert. Alle Abteilungen stellen dort ihre „News“ ein.

Nach acht Jahren verließ im Jahr 2008 unser Gastronom Frank Tobben den Verein. Ihm folgte 2009 Stefan Günther-de Camp als neuer Vereinswirt nach.

 

Tag der offenen Tür

Im Mai 2007 fand zum ersten Mal der abteilungsübergreifende „Tag der offenen Tür“ auf unserem Gelände statt. Er stieß auf reges Interesse und bescherte dem Verein einen erfreulich hohen Mitgliederzuwachs. In zweijährigem Turnus wurde er nun mit großem Erfolg durchgeführt.

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Das seit 2001 bestehende Projekt „Hallenbau und Gestaltung des Vereinsgeländes“ bzw. „Bau einer festen Tennishalle“ wurde 2007 behindert von Absagen des Bezirksamtes auf bereits gegebene Zusagen bezüglich der zu bebauenden Flächen. 2008 erfuhr die Planung einen erneuten Rückschlag durch das Bezirksamt.

Im Mai 2009 stimmte die BVV zu, dem Verein ein Gelände zur Verfügung zu stellen. Nach der Zustimmung auch des Bezirksamtes wurde die Planung wieder vorangetrieben. Doch 2010 musste das Projekt „feste Tennishalle“ nach der endgültigen Absage durch das Bezirksamt dann leider beerdigt werden. Seit Oktober 2010 erfreut deshalb eine neue 4-Feld-Traglufthalle alle Tennis spielenden Mitglieder von Z 88.

 

Kinderschutz bei  Z 88

Der Kinderschutz ist unserem Verein besonders wichtig. Deshalb unterzeichnete der Vorstand im Jahr 2011 eine Vereinbarung zwischen dem Senat und der Landesjugend Berlin. Er verpflichtete sich hiermit, den Kinderschutz zu einer wichtigen Aufgabe des Vereins zu machen. Übungsleiter, die Kinder und Jugendliche betreuen, mussten und neu hinzu Kommende müssen ein „Erweitertes Führungszeugnis“ bei der Kinderschutzbeauftragten des Vereins vorlegen. 

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 Im Jahre 2012 gehörten zwischen 2400 und 2500 Mitglieder zu Z 88, der damit der größte Sportverein in Zehlendorf – Steglitz ist.

 

 

 Unsere Vorstände, Ehrenmitglieder und Abteilungen seit der Vereinsgründung

  

Jahr

 

Vorstand

 

 

Ehrenmitglieder

 

Gründungen versch. Abteilungen

 

1888

Kesteloott, Oscar von

 

im Jahr 1928 erwähnt

Paul Kunzendorf

1912  Gründung Leichtathletikabteilung

1912  Gründung Hockeyabteilung

1889 - 1919

Kunzendorf, Paul

 

Max Buchfinck

Ernst Streblau

1920 - 1939  Fußballabteilung

1922  Gründung Handball

1920 - 1924

Harder, Karl

 

Robert Lehmann

Albert Fischer

1930  Gründung Tennisabteilung

1948/1949   Basketball

1925 - 1926

Wache, Hugo

 

Franz Müller

Otto Hansche

1949  Gründung Tischtennis

1949  Gründung Boxen

1927 - 1933

Harder, Karl

 

 

1951  Gründung Gymnastik Gründung

1955-1957  Rhönrad

1934 - 1936

Heiden, Otto

 

im Jahr 1963 erwähnt

Hans Oelkers

1970  Gründung Turnen f. Kleinkinder

1937

Renk, Leo

 

1947: Karl Harder

1970  Gründung Badminton

1970  Trimm-Trapp

1938 - 1945

Heiden, Otto

 

1951: Otto Thomas

          Erich Breidenbach

1982  Gründung Koronar-Sportgruppe

1984  Gründung Volleyball Abteilung

1947 - 1950

Wasner, Dr. Friedrich

 

1952: Paul Michaelis

1953: Franz Kunzendorf

1992  Gründung Freizeitsport

          (Abt. Schlachtensee, Volleyball)

1951 –

1953

Bathe, Reinhold

 

1960: Hermann Müller

1992  Gründung  F + G

2002  Gründung Judo (bis 2004)

1954

Breidenbach, Erich

 

1967: Walter Zumach

1969: Hans Wolff

2006  Gründung Boule

2010  Gründung Judo

1955 –

1956

Bathe, Reinhold

 

1973: Felix Friese

1981: Martin Richter

 

1957 –

1958

Wasner, Dr. Friedrich

 

1983: Horst Köster

1989: Erich Steller

 

1959 –

1968

Köster, Horst

 

1991: Theodor Meyer

1999: Hans-Werner Müller

 

1969-

1998

Müller, Hans-Werner

 

2010: Max Mirsch

          Editha Mirsch

 

1999 –

2002

Knaul, Norbert

 

 

 

2003

NN

 

 

 

2004

Streichhahn, Jürgen

 

 

 

2005 –

2012

Düker, Herbert

 

 

 

Seit 2013

Dr. Schilli, Ernst