Chronik Freizeitsport

 

Die Freizeitabteilung in der heutigen Form entstand 1991 durch Ausgliederung zweier Gruppen aus der Leichtathletikabteilung, die dort schon lange leistungs- und altersbedingt ein Eigenleben führten. Es waren dies die sogenannte „Gruppe Schlachtensee“ mit einer gemischten Volleyballgruppe und einem kleinen Grüppchen Hobbyfußballern sowie die „Gruppe Böhm“, eine ebenfalls gemischte Erwachsenengruppe, die unter Anleitung durch die Eheleute Böhm – erst sie, dann er – dem Trimm-Dich-Sport mit Ballspielen und Gymnastik auf der Wiese bzw. der Halle nachgingen

Des Weiteren gehören zur Freizeitabteilung die Bridge-Spieler/innen, soweit sie sich nicht in einer anderen Abteilung des Vereins noch aktiv beteiligen.

 

Die Trimm-Trab-Gruppe ist die zahlenmäßig größte Gruppe, die sich wöchentlich einmal trifft, um unter Anleitung die „alten Knochen“ zu bewegen und fit zu bleiben. Zumeist finden sich 20 - 25 ältere Freizeitsportler/innen zwischen 60 und 70+  in der Halle bzw. auf der Wiese ein und bewegen sich  - gezielt altersgerecht angeleitet von einer ausgebildeten Physiotherapeutin – bei Laufübungen und Gymnastik sowie nach wie vor einige beim Prellballspiel. Selbst wenn dieser oder jene mal etwas stöhnt oder schauspielernd ächzt, sie alle haben Spaß und Freude dabei, zumal der persönliche Austausch „über dies und das“ keinesfalls zu kurz kommt.

 

Die Volleyball-Gruppen

Seit 2005 besteht neben der seit 1964 im Verein beheimateten Gruppe I eine zweite Volleyballgruppe. Diese ist nach dem Ende des Freizeit- und Erholungsprogramms des Senats zu uns gestoßen. Beides sind gemischte Gruppen mit zusammen über 30 Personen, die in Sporthallen direkt neben dem Vereinsgelände das ganze Jahr über allwöchentlich ihrem Sport nachgehen können. Bei schönem, trockenem Wetter nutzen sie natürlich auch die auf dem Vereinsgelände vor einigen Jahren angelegte Beachvolleyballanlage.

Durch das zum Teil langjährige gemeinsame Training haben sich in beiden Gruppen jeweils auch andere gemeinsame Aktivitäten neben dem Volleyballspiel entwickelt, seien es Geburtstagsfeiern, Wanderungen oder Besichtigungen sowie kleine oder größere Radtouren. Wobei in der Volleyballgruppe I bereits seit Anfang/Mitte der 80er Jahre alljährlich bei reger Beteiligung Radtouren in allen Teilen der Bundesrepublik durchgeführt werden.

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                                Die Volleyball-Gruppe auf Radtour in Usedom

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Volleyball-Gruppe II aktiv

Aus der großen Trimm-Trab-Gruppe heraus hat sich bereits vor Jahrzehnten ein männlich dominiertes Basketballgrüppchen, das noch mehr körperliche Bewegung brauchte, gebildet und geht ganzjährig zusätzlich diesem Hobby nach; sicherlich nicht immer regelgerecht, aber mit viel Elan.

 

Die Wandergruppe,  die einmal im Monat mit sechs bis zwölf  Personen in Berlin und zumeist Brandenburg unterwegs ist – es kann aber auch mal der Ostseestrand sein - ist ebenfalls ein „Ableger“ in der Trimm-Trab-Gruppe. Die Mitglieder haben jetzt nach ca. zwei Jahren die Umrundung Berlins auf dem 66-Seen-Weg geschafft und dabei viele neue Landschaftsbilder und Orte kennen gelernt. Aber es gibt noch genug weitere reizvolle Ziele in der Umgebung Berlins.

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Wandergruppe am Oderhang bei Mallnow

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Wandergruppe vor Biesenthal

Andere Mitglieder der Trimm-Trab-Gruppe bevorzugen für ihre zusätzlichen Aktivitäten eindeutig das Sommerhalbjahr: Es sind dies die Radfahrer mit Tagestouren im Berliner Umland oder auch mal weiter weg bei Havelberg oder im Spreewald und diejenigen, das sind jedes Jahr um 15 Personen, die die Übungen für das Sportabzeichen schaffen wollen. Das sind nicht nur „alte Hasen“, die es schon zehn-, zwanzig- oder dreißig Mal geschafft haben, nein, auch „Neueinsteiger“ merken, dass es – auch wenn man sich für manche Übung mehr anstrengen muss – machbar ist.

 

Die Freizeitfußballer

sind eine Gruppe, die mit der „Gruppe Schlachtensee“ 1964 in den Verein gekommen ist und sich natürlich in dieser Zeit generationsmäßig etliche Male erneuert hat. Hier steht nicht die Leistungsorientierung – wie auch allgemein sonst nicht im Freizeitsport – im Vordergrund, sondern lediglich die „Begeisterung und Freude am gemeinsamen Ballspiel“, wie es schon in der Festschrift zum 100jährigen von  Z 88 stand. So überrascht es sicherlich nicht, dass gegenwärtig in dieser Gruppe 8 bis 10 Freizeitsportler - überwiegend Männer im gestandenen Alter um 50 - ihrer Freizeitkickerei ohne Druck und Erfolgszwang nachgehen. Sie spielen auf dem Vereinsgelände oder Flächen der Sportanlage am Siebenendenweg.

 

 Bridge:  In den 80iger Jahren spielten einige Tennisdamen in kleiner Runde auf der Terrasse „Bridge“ und wollten weitere für diese „geistige“ Sportart gewinnen. Erst „zierten“ sich die Jüngeren, aber nach Besuch der Unterrichtstunden und vielem  "learning by doing"  wuchs der Kreis auf heute 32 aktive Mitglieder, die sich donnerstags um 18.00 Uhr treffen und sich begeistert bis ca. 22.30 Uhr (oder länger) ihrem Hobby widmen.

Über die Kenntnisse der Regeln, Strategien und Konventionen hinaus erfordert das Bridge-Spielen ein besonderes Verhalten dem Partner gegenüber. Es verlangt ein Gefühl für Harmonie: Man muss sich aufeinander verlassen können (wie bei anderen 2er Sportarten).

Beim Spiel herrscht nun nicht etwa –wie bei richtigen Turnieren- eisiges Schweigen – nein, munteres Plaudern begleitet das Kartenspiel zum Ergötzen der Plauderinnen und zum Erschrecken der noch Spielenden. Wird eine „Lage“ gegeben,  wird auch gesungen – selbstverständlich im stimmgewaltigen Kanon. Und zu den Jahreshöhepunkten zählen die Clubturniere im Sommer und anlässlich des Gänsebraten-Essens sowie die 4-tägige Bridge-Reise mit wechselnden Zielen im Herbst, die nun schon über 20x stattfand.

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Bridgereise nach Dresden